Skip to main content Skip to page footer
professional
photonics.

PLC UV-Sensoren & VIS-Sensoren

Die PLC-UV-/VIS-Sensoren dienen als präzise Messköpfe für die Messung von UV-Bestrahlungsstärken und Beleuchtungsstärken in Anlagen mit speicherprogrammierbaren Steuerungen (SPS, englisch: programmable logic controller - PLC). Spektralbereich, Messbereich, Betriebsspannung und Ausgangssignal können passend zur Messaufgabe und zur SPS ausgewählt werden. Die integrierte Elektronik erzeugt eine Signalspannung, die mit dem geschirmten Kabel störungsarm zur SPS übertragen wird. Zur Wahl stehen Spektralbereiche von UVC (200–280 nm) bis VIS (380–780 nm), drei Messbereiche von 0–100 mW/cm² bis 0–5000 mW/cm² und die Ausgangssignale 4–20 mA, 0–10 V oder 0–2 V.

Die integrierten Diffusoren sorgen für die erforderliche Kosinuskorrektur. Die Sensoren sind rückführbar auf die PTB kalibriert, nachkalibrierbar und werden mit Werks-Kalibrierzertifikat ausgeliefert. Durch den Einsatz geeigneter Materialien wird eine hervorragende Langzeitstabilität erreicht. Ein Reparatur- und Ersatzteile-Service ist selbstverständlich langjährig verfügbar.

Weitergehend sind die Sensoren bei Bedarf in Sondergehäusen und mit kundenspezifischen Mess- und Spektralbereichen erhältlich.

Für kleine Steuerungsaufgaben kann der PLC-Sensor an das optionale Einbaumessgerät RM-32 angeschlossen werden. Das RM-32 zeigt auf einer 3½-stelligen Digitalanzeige die aktuelle Bestrahlungsstärke an und gibt über zwei Relaiskontakte einstellbare Warn- und Alarmsignale aus.

Für periodische Referenzmessungen empfehlen wir Ihnen unseren elektronischen Shutter zum Schutz vor Verschmutzung und Alterung des Sensors (bei extrem hohen Bestrahlungsstärken).

Anwendungen der PLC UV-Sensoren und VIS-Sensoren

  • Strahlungssensoren in SPS-Anlagen
  • Kontrolle von UV-LEDs & Punktstrahlern
  • Präzise Messung von Bestrahlungsstärken

Highlights der PLC UV-Sensoren und VIS-Sensoren

  • Direkter Betrieb an SPS
  • Wählbarer Signalausgang
  • Langzeitstabil und rekalibrierbar
  • Integrierte Elektronik für störungsarme Übertragung
  • Wählbare Messbereiche
  • Shutter optional

PLC-Sensor als 3D-Modell ansehen

Sensorgehäuse und Anschlüsse von allen Seiten betrachten – direkt im Browser.

Der PLC-Sensor mit analogem Ausgangssignal lässt sich im 3D-Produktviewer von allen Seiten betrachten – originalgetreu aus den CAD-Konstruktionsdaten. Gehäuseform, Anschluss und Einbaumaße sind so vor der Planung im Detail zu prüfen.

Technische Daten PLC-Sensoren

Betriebsspannung 24 V, 12 V, 5 V oder ±5 V
Stromaufnahme < 15 mA
Ausgangssignal 4 – 20 mA, 0 - 10 V, 0 - 2 V
Sensoranschluss 5-polig, steckbar
Messbereiche 0 - 100 mW/cm²
  0 - 200 mW/cm²
  0 - 5000 mW/cm²
Abmessungen 80 x 40 x 20 mm
Gewicht 150 g
Anschluss M12, 5-polig
Betriebstemperatur 0 bis 60 °C
Lagertemperatur -10 bis 60 °C
Luftfeuchtigkeit <80%, nicht kondensierend

Spektralbereiche PLC-Sensoren

UVC 200 - 280 nm
UVB 280 - 315 nm
UVA 315 - 400 nm
UVA+ 330 - 455 nm
UVBB 230 - 400 nm
VISB 400 - 480 nm
VIS 380 - 780 nm, V(λ)

Häufige Fragen zu SPS-Sensoren

4–20 mA, 0–10 V oder RS-485 für UV-Sensoren?
0–10 V ist die einfachste Lösung für kurze Wege im Schaltschrank, reagiert aber empfindlich auf Leitungslänge, Spannungsabfall und Einstreuungen. 4–20 mA ist der Industriestandard für lange Strecken und störbehaftete Umgebungen: Der Strom bleibt über die Leitungslänge konstant, und der Lebendnullpunkt bei 4 mA macht einen Leitungsbruch vom Messwert null unterscheidbar. RS-485 und andere digitale Schnittstellen übertragen den Messwert ohne D/A-Wandlung, erlauben mehrere Sensoren an einem Bus und liefern zusätzlich Status, Seriennummer und Kalibrierdaten mit. Für neue Anbindungen mit Diagnoseanspruch ist digital die erste Wahl; 4–20 mA bleibt der robusteste analoge Kompromiss.

Welche Spektral- und Messbereiche stehen für PLC-Sensoren zur Wahl?
Sieben Spektralbereiche: UVC 200–280 nm, UVB 280–315 nm, UVA 315–400 nm, UVA+ 330–455 nm, UVBB 230–400 nm, VISB 400–480 nm und VIS 380–780 nm mit V(λ)-Bewertung. Dazu drei Messbereiche: 0–100 mW/cm², 0–200 mW/cm² und 0–5000 mW/cm². Ausgangssignal, Betriebsspannung und Messbereich werden passend zur Messaufgabe und zur Steuerung gewählt; kundenspezifische Mess- und Spektralbereiche sowie Sondergehäuse sind möglich.

Wie überwacht man einen Grenzwert ohne SPS?
Über das Einbaumessgerät RM-32, an das der PLC-Sensor direkt angeschlossen wird. Es zeigt die aktuelle Bestrahlungsstärke auf einer 3½-stelligen Digitalanzeige und gibt über zwei Relaiskontakte einstellbare Warn- und Alarmsignale aus. Für kleine Steuerungsaufgaben ersetzt das die Anbindung an eine speicherprogrammierbare Steuerung vollständig.

Wie schützt man den Sensor vor Verschmutzung und Alterung?
Mit einem elektronischen Shutter, der den Sensor nur für die Messung freigibt. Das empfiehlt sich für periodische Referenzmessungen und besonders bei extrem hohen Bestrahlungsstärken, weil dort sowohl Verschmutzung als auch Alterung des Sensors schneller fortschreiten. Grundsätzlich sind die Sensoren rückführbar auf die PTB kalibriert, nachkalibrierbar und durch die Materialwahl langzeitstabil.